

Menschenleben vor Tierleben ......
wirklich ???
Das ist das Hauptargument der Tierversuchs-Befürworter !!
Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus !!
Die Wahrheit ist:
Tierversuche UND Menschenversuche

" Abusers are Losers " ... Tierquäler sind Verlierer !!!


Tierversuche bei Iams/Eukanuba, Prostestmail und Boykott
Januar 2011:
Bitte boykottiert die Hundenahrung "Eukanuba" von Iams, lest folgenden Text, dann wißt ihr warum. Ihr könnt den Text kopieren und ihn so oder in abgewandelter Form als Prostestmail senden an:
deconsumers@custhelp.com
(Schreibt im Betreff nichts von "Tierversuchen", "Boykott", "Iams/Eukanuba", sonst werden die Mails evtl. gleich aussortiert und gelöscht. Wenn Tierversuche dann z.B. so Tier*ver*suche)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit Entsetzen haben wir von Ihren grausamen wie unnötigen Tierversuchen erfahren: [www.iamsgrausam.de]
Die glücklichen Tiere in der Iams/Eukanuba-Werbung sind Lichtjahre von den Hunden in den Labors entfernt, die Iams/Eukanuba für Ernährungsstudien benutzt hat.
Eine Ermittlerin von PETA nahm in dem Labor einen Job an und fand:
-Hunde, die tot in ihrem Käfig lagen
-dunkle, verliesartige Zwinger, in denen es im Sommer stickig und im Winter eisig kalt war
-Hunde, die vor Einsamkeit und Langeweile sich endlos in ihren kleinen Verliesen im Kreis drehten
-Hunde, die auf kalten Betonboden geworfen wurden, nachdem ihnen große Muskelstücke aus den Beinen geschnitten worden waren
-Hunde, denen Röhren in den Hals gestopft wurden, um sie zu zwingen, Pflanzenöl zu schlucken
-Hunde mit so schlimmem Zahnstein, dass sie nur unter Schmerzen essen konnten
Veterinärtechniker mit mangelhafter Ausbildung und Erfahrung, die invasive Eingriffe vornahmen
Eine Ermittlerin filmte Iams-Vertreter, die das Labor besuchten und Zeugen der grauenvollen Zustände für die Tiere waren - und nichts unternahmen.
Noch nicht einmal ihre Bitten, den Hunden Liegeplätze, Spielzeug und das Spielen mit Artgenossen anzubieten, die sie so dringend brauchten, wurden erhört. Zu ihrem Entsetzen ordnete der Laborleiter sogar an, den Hunden die Stimmbänder zu durchtrennen, weil er sich durch ihr verängstigtes und einsames Bellen gestört fühlte.

1.000 Menschen demonstrierten gegen Tierversuche
Großdemo in Hamburg
Am Samstag, den 30. April 2011 demonstrierten in Hamburg rund 1.000 Menschen gegen Tierversuche und für Tierrechte.
Zusammen mit den Bürgern gegen Tierversuche, Hamburg, und der Lobby pro Tier, Mienenbüttel, hatten wir zu der zentralen Demo und Kundgebung auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in Hamburg eingeladen. Anlass war der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche, bei dem weltweit auf das Leid der Tiere in den Versuchslaboren aufmerksam gemacht wird.
Die Veranstaltung war sensationell und übertraf alle unsere Erwartungen!
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und die dazu beigetragen haben, ein deutliches Zeichen für die Tiere zu setzen!



Buchempfehlung: 
Die nackte Herrscherin und die Pharma-Story aus dem Hirthammer-Verlag von Hans Ruesch
Die Bundesregierung ist schon seit Jahrzehnten mit der Pharmalobby verbandelt und somit mit der Tierversuchslobby.
Die Parteienspenden dieser Organisationen sind beachtlich!

Niedersachsen ist ohnehin schon Tierqual-Bundesland Nr. 1!!!

Infobox
Platz für 150 Hunde
Das Labor für Pharmakologie und Toxikologie (LPT) ist seit mehr als 40 Jahren in Neugraben ansässig und wird von der FamilieLeuschner geführt. In Mienenbüttel hat das Labor eine Außenstelle, in der vor allem Versuche mit Beagles stattfinden. Nach eigenen Angaben hat das LPT unter anderem Testkapazitäten für 10 000 Mäuse, 1500 Hunde, 500 Affen, 100 Katzen und 100 Schweine. Kontrolliert wird das LPT vom Veterinäramt des Landkreises und vom Landesamt für Verbraucherschutz.

Vortrag von Univ.-Prof. Dr. John Sorenson
Soziologe an der Brock Universität in Ontario, Kanada
Wie die Tierindustrie via Terrorismusprävention TierschutzaktivistInnen verfolgen lässt
Wann: Freitag, den 10. September 2010, 18:00 Uhr
Wo: NIG, Neues Institutsgebäude der Universität Wien, Universitätsstr. 7, 1010 Wien, 3. Stock
Eine wissenschaftliche Studie belegt, dass multinationale Konzerne die Triebfedern hinter der staatlichen Repression gegen die kritische Zivilgesellschaft sind
4 Jahre Ermittlungen gegen die gesamte Tierschutzszene mit allen Schikanen in Österreich - ohne konkrete Verdachtsmomente und ohne Bedrohung der Sicherheit der Bevölkerung. Wie konnte es dazu kommen, wer hat das ausgelöst, fragen sich viele BeobachterInnen.
Univ.-Prof. Dr. John Sorenson hat sich wissenschaftlich mit dieser Frage in Bezug auf die Situation in Amerika und England auseinandergesetzt. Und seine Ergebnisse sind erschreckend:
Multinationale Konzerne, die Tiere uneingeschränkt und ohne Belästigung durch die immer einflussreicheren Tierschutz- und Umweltschutzvereine nutzen wollen,
haben sich zusammengeschlossen und große Geldmittel investiert, um die Politik u.a. durch Parteispenden und gezieltes Lobbying zu drakonischen Maßnahmen zu bewegen.
So kam es z.B. in den USA zu zwei Gesetzen, die explizit ausschließlich dem Schutz der Tierindustrie vor politischem Aktivismus dienen (Animal Enterprise Protection Act 1992 und Animal Enterprise Terrorism Act 2006). Zusätzlich wird die Öffentlichkeit manipuliert, um eine Drohung zu fürchten, die gar nicht existiert.
So führt das FBI Tier- und Umweltschutz als die größte, in Amerika entstandene Bedrohung der nationalen Sicherheit an.
Dasselbe haben auch die österreichischen Terrorismusbekämpfer vom BVT 2005 behauptet. Kurz darauf kam es zur SOKO Gründung gegen den Tierschutz. Ob sich die Ergebnisse von Prof. Sorenson auch auf Österreich übertragen lassen?
Der Vortrag wird in englischer Sprache sein mit zusätzlichen deutschsprachigen Erläuterungen.
Zusammenfassung des Vortrages von Prof. Dr. Sorenson
The Myth of "Animal Rights Terrorism"
Prevention of terrorism is a serious concern and we rightly wish to protect innocent people from violence. However, the "terrorism" label is increasingly being manipulated and devalued by those who wish to use it to criminalize dissent. In North America and in the United Kingdom, powerful industries such as agribusiness and pharmaceuticals have spent millions on lobbying government to create repressive laws to protect their interests and on propaganda campaigns to demonize animal activists. To serve their own interests, industries have invented a myth of "animal rights terrorism." In this presentation, Dr. John Sorenson will discuss some of the institutional interests active in these campaigns.
John Sorenson is a Professor in the Department of Sociology at Brock University in St. Catharines, Canada, where he teaches Critical Animal Studies. He is the author of several books, including About Canada: Animal Rights (Fernwood) and Ape (Reaktion).
Eine Veranstaltung der Forschungsstelle für Ethik und Wissenschaft im Dialog an der Universität Wien

Kein Grund zur Entwarnung - Zahl der Tierversuche steigt weiter - 2,8 Millionen Tiere allein in 2009
----
Anlässlich der aktuell vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichten Tierversuchsstatistik
für das Jahr 2009 erklärt Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Tierschutzpolitik:
Wer geglaubt hat, dass den Versprechungen der Ministerin, sich für weniger Tierversuche einzusetzen, Taten folgen würden, hat sich
bitter getäuscht.
Es ist schlicht ein Skandal, dass die Anzahl der in Versuchen verwendeten Tiere immer weiter ansteigt - 2,8 Millionen Tiere waren es allein
im Jahr 2009! Das sind 3,5 Prozent mehr als 2008.
Dass vor allem die Anzahl der Versuche an genetisch veränderten Tieren im letzten Jahr zunahm, verweist auf eine katastrophale
Fehlentwicklung in Deutschland. Gerade diese Versuche sind zu Recht äußerst umstritten, da die Übertragung der Ergebnisse auf den
Menschen nicht gegeben ist und die Tiere unnötige Qualen erleiden. Auch die Versuche an Affen nahm im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich zu.
Diese Entwicklung muss umgekehrt werden. Die in Deutschland vorgeschriebene ethische Bewertung muss endlich konsequent vorgenommen
werden und unsinnige Versuche wie die Affenversuche in Bremen müssen der Vergangenheit angehören.
Die Bundesregierung muss ihren Kurs korrigieren und das Staatsziel Tierschutz ernst nehmen.

Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 07.10.2010
Tierversuchszahlen in Europa - Deutschland steht im Tierverbrauch EU-weit an dritter Stelle
Gemäß der jetzt von der EU-Kommission vorgestellten Versuchstierzahlen 2008 sind EU-weit knapp 12 Millionen Tiere eingesetzt und getötet worden. Gegenüber der letzten Statistik 2005 (12,1 Millionen Tiere) ist das nur ein minimaler Rückgang. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist entsetzt, dass der Tierverbrauch nach wie vor so hoch ist und vor allem, dass in Deutschland nach Frankreich und Großbritannien die meisten Tiere in Tierversuchen verwendet werden und diese Zahlen zudem ansteigen. Allein in diesen drei Ländern wurden 55 Prozent der 12 Millionen Versuchstiere verbraucht.* Als besorgniserregend bezeichnet der Verband auch den teilweise extremen Anstieg der Tierversuchszahlen in Spanien, Estland, Irland, Österreich und Portugal.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Bundestag: Regierungsfraktionen lehnen Tierschutzanträge ab 30.9.2010)

Berlin ist Hauptstadt der Tierversuche
von Thorkit Treichel
Rund 380.000 Tiere wurden im vergangenen Jahr in Berliner Forschungseinrichtungen für Tierversuche eingesetzt. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit auf eine kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling hervor. Damit ist die Zahl der verwendeten Tiere um 11.400 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Insgesamt wurden rund 1500 Versuchsreihen durchgeführt. "Berlin ist die Hauptstadt der Tierversuche", konstatiert Hämmerling. Ihre Zahl habe sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt.
Den Anstieg führt sie auf die wachsende Menge von Forschungsvorhaben zurück, die in Berlin, der Hauptstadt der Wissenschaft, durchgeführt werden. Hämmerling kritisiert allerdings, dass Alternativmethoden, die in der tierversuchsfreien Forschung entwickelt wurden, nicht gefördert würden. "Es gibt Experimente mit menschlicher Haut, die zu viel besseren Ergebnissen als mit Tierversuchen führen."
Der Charité-Wissenschaftler und Neurophysiologe Uwe Heinemann hält dagegen, dass Tierversuche unumgänglich seien. "Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass wir neue Behandlungsmethoden an Tieren erproben, bevor wir sie bei Menschen anwenden." Es müssten Krankheitsmodelle wie bei Alzheimer oder Krebs nachgestellt werden, um Therapien zu entwickeln. "Das können wir nur im Tierexperiment", sagt er. Entscheidend sei, dass die Tiere nicht leiden. So führt Heinemanns Institut kaum Experimente an lebenden Tieren durch. "Wir anästhetisieren und töten sie und entnehmen Organe."
Knapp 30 Einrichtungen haben im vergangenen Jahr nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung Tierexperimente unternommen, darunter Charité, Humboldt- und Freie Universität, außeruniversitäre wissenschaftliche Gesellschaften wie die Max-Planck-Institute, aber auch Firmen wie Bayer-Schering. Zu den Versuchstieren zählten überwiegend Mäuse und Ratten, benutzt wurden aber auch Pferde, Hunde oder Kaninchen. Während Ratten und Mäuse nach den Experimenten meist getötet werden, überleben größere Tiere die Versuche. Sie werden etwa zur Erprobung von Computertomografen eingesetzt und können danach gelegentlich auch in Privathand abgegeben werden. Tierversuche müssen beantragt und vom zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales genehmigt werden.
##############
Die REACH-Chance: 45 Tage um Tiere zu retten
Die EU-Chemikalien-Verordnung REACH sieht vor, dass Tausende Chemikalien auf ihre Giftigkeit überprüft werden sollen. Seit Bekanntwerden dieser Pläne im Jahr 2000 haben wir für ein tierversuchsfreies REACH gekämpft. Doch trotz aller Bemühungen von Tierschutzseite sollen die Daten größtenteils in Tierversuchen erhoben werden. Acht bis 54 Millionen Tiere sollen in den nächsten Jahren für REACH leiden und sterben.
Doch wir haben einen Rettungsplan!
Auf Druck der Tierschutzseite wurde die sogenannte 45-Tage-Kommentierungsphase in REACH aufgenommen. Die Firmen müssen, bevor sie Tierversuche machen, Testvorschläge bei der Chemikalienbehörde ECHA in Helsinki, die für die Durchführung von REACH zuständig ist, einreichen. Die ECHA stellt die Anträge 45 Tage lang auf ihre Website. So haben wir die Möglichkeit, innerhalb dieser 45 Tage zu überprüfen, ob die geforderten Daten nicht schon vorhanden sind oder mit tierversuchsfreien Methoden gewonnen werden können. Die ECHA entscheidet dann, ob die Tierversuche durchgeführt werden müssen oder nicht.
Unser Rettungsplan
Seit Mai 2010 wird unser Team von dem Toxikologen Dr. med. Wolfgang Stengel unterstützt. Seine Aufgabe ist die Kommentierung der REACH-Testvorschläge - in Zusammenarbeit mit der
britischen Tierversuchsgegnerorganisation BUAV und der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), bei der ebenfalls eine Toxikologin engagiert wurde.
Dass dies eine realistische Möglichkeit ist, Tierleben zu retten, zeigt das HPV, eine Art amerikanisches REACH, das Anfang der 2000er Jahre durchgeführt wurde. Mehrere amerikanische Tierrechts- und Tierversuchsgegnergruppen hatten sich zusammengetan, um Toxikologen anzustellen, die die Testvorschläge im Rahmen einer 90-Tage-Phase kommentierten.
Für die 1.400 getesteten Chemikalien hätten nach herkömmlichen Versuchsprotokollen der OECD 1.034.000 Tiere sterben müssen. Tatsächlich wurden 'nur' etwa 158.000 Tiere vergiftet. Durch den Einsatz der Fachleute konnten also rund 880.000 Tiere, hauptsächlich Ratten, Mäuse und Fische, gerettet werden.
Ob bei REACH eine ähnlich hohe Erfolgsquote erzielt werden kann, ist noch ungewiss. Problematisch ist vor allem, dass die ECHA wesentlich weniger Angaben zu den in Frage stehenden Chemikalien veröffentlicht, als dies beim HPV der Fall war.
Dennoch, jeder kommentierte Testantrag kann Tierversuche verhindern. Mit unseren Fachleuten und zusammen mit unseren Partnern bei der ECEAE werden wir die 45-Tage-Chance best möglich nutzen, um so viele Tiere wie möglich vor einem qualvollen Vergiftungstod zu retten
weiter auf
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/eu/476-die-reach-chance-45-tage-um-tiere-zu-retten

Neue Postkartenaktion:
2,7 Millionen Gründe für eine verschärfte Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie!
Die EU hat die neue Tierversuchsrichtlinie verabschiedet.
Das neue Regelwerk wird in den nächsten Jahren über Leben und Tod der mehr als 12 Millionen Tiere in Europas Labors bestimmen, davon allein 2,7 Millionen Tiere in Deutschland.
Im Laufe des politischen Prozesses wurde der ursprüngliche Entwurf der Richtlinie dramatisch verschlechtert.
Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd. Das Regelwerk verwaltet Tierversuche, verhindert aber keinen einzigen. Bei der nun folgenden Umsetzung in deutsches Recht dürfen die laschen Vorgaben der Richtlinie nicht einfach übernommen werden.
Machen Sie mit bei unserer neuen Postkartenaktion mehr
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/548-27-millionen-gruende
Pressemitteilung vom 08.09.2010: Endabstimmung über die EU-Tierversuchsrichtlinie - Parlament zementiert mangelhafte Tierschutzbestimmungen mehr
Tierversuchshochburgen Deutschlands
In unserer Internet-Datenbank dokumentieren wir seit 15 Jahren Tierversuche in Deutschland. Eine Auswertung von mehreren Tausend aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften entnommenen Beschreibungen zeigt, wo es die meisten Tierversuche gibt.
Eine neue interaktive Landkarte gibt nicht nur Auskunft über die Tierversuchshochburgen Deutschlands, sondern führt auch per Mausklick zu einer komplett aktualisierten Adressliste der tierexperimentellen Einrichtungen Deutschlands. mehr >>

Undercover Recherche dokumentiert Leid von Hunden,
Katzen und Kaninchen für Floh- und Zeckenmittel
Während einer neunmonatigen verdeckten Ermittlung von PETA USA stellte sich heraus, dass hunderte Hunde, Katzen und Kaninchen bei Professional Laboratory and Research Services, Inc. (PLRS) unter grausamer Behandlung, Vernachlässigung und miserablen Lebensbedingungen litten. Bei PLRS handelt es sich um ein Vertragslabor mit Sitz in North Carolina, in dem Heimtierprodukte wie Floh- und Zeckenmittel an Tieren getestet werden. Industrieriesen wie z.B. Bayer, Pfizer, Novartis, Merial (die Herstellerfirma der Frontline-Produkte) und Essex (die Herstellerfirma von Exspot) gehören zu den Vertragspartnern von PLRS und bezahlen das Unternehmen dafür, dass es Hunde und Katzen zwangsernährt und Chemikalien auf die Haut der Tiere schmiert.
Die Ermittlungen durch PETA USA zeigten, dass Hunde, Katzen und Kaninchen bei PLRS unter unbehandelten Krankheiten, Verletzungen und Verbrennungen litten und viele der Tiere Wunden aufwiesen, die aller Wahrscheinlichkeit nach durch Stress, Langeweile und die dauerhaft feuchten Lebensbedingungen in der Einrichtung zurückzuführen waren. Einige Tiere ließ man im Käfig, während dieser gereinigt wurde; dabei wurden die Tiere - in einigen Fällen sogar gezielt - von einem Hochdruckstrahl eines Gemischs aus Wasser, Bleichmittel und anderen scharfen Chemikalien getroffen.
An einigen Stellen funktionierte das Abflusssystem nicht; so sammelte sich Urin an und die Tiere hatten keine andere Chance als inmitten ihrer Ausscheidungen zu sitzen. Der Ermittler von PETA USA konnte bei PLRS außerdem Mitarbeiter dabei beobachten, wie sie Hunde traten, schubsten, packten, fallen ließen und mit sich zerrten; Kaninchen wurden an den Ohren gepackt und hochgehoben, Katzen grob in ihre Käfige geworfen. Die Mitarbeiter beschimpften Tiere mit Worten wie "Arschloch", "Schlampe" und "Wichser".
Die Tiere wurden bei PLRS grausamen und schmerzvollen Tests unterzogen. In einem Versuch, der für ein großes Unternehmen durchgeführt wurde, dessen Produkte international erhältlich sind, wurde 57 Katzen eine zu testende Chemikalie auf den Hals aufgetragen. Die Katzen zeigten an diesem Tag schwere Abwehrreaktionen, erlitten Krämpfe und bluteten aus Nase und Mund. Trotz der schweren und offensichtlichen Reaktionen, wurde die Chemikalie den Katzen am gleichen Tag noch einmal aufgetragen. Die Kaninchen mussten bei PLRS immer wieder eine eng anliegende Kapsel tragen, die tausende Zecken enthielt; danach wurden sie getötet.

Ärztevereinigung kritisiert Tierversuche an der Uni Erlangen:
„Qualvoll und wissenschaftlich unsinnig“ (August 2010)
Nicht einmal Erlanger Bürger wissen, dass mitten in der Innenstadt von Erlangen Tausende von Tierversuchen stattfinden: Im Franz-Penzoldt-Zentrum (FPZ), dem Tierversuchszentrum der Universität Erlangen in der Palmsanlage 5, werden jährlich Zigtausende Tiere getötet. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche bezeichnet die Experimente als „qualvoll und wissenschaftlich unsinnig“.
So wird Mäusen der Ischiasnerv abgebunden, um chronische Schmerzen hervorzurufen. Minischweinen werden die Kieferknochen abgeschabt, um einen Knochendefekt zu simulieren. Bei Ratten wird durch Einfädeln eines Fadens in eine Gehirnarterie ein Schlaganfall ausgelöst. Bei anderen Ratten wird durch 12-wöchige Gabe einer giftigen Chemikalie eine Leberfibrose hervorgerufen.
Dr. med. vet. Corina Gericke, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Ärzten gegen Tierversuche, hält diese Manipulationen für ethisch nicht zu rechtfertigen und wissenschaftlich sinnlos. „Die künstlich geschädigten Tiere haben nichts mit der komplexen Situation beim menschlichen Patienten zu tun.“ So sind die Ursachen von Schlaganfall beim Menschen dank Bevölkerungsstudien bekannt: Übergewicht, fett- und fleischreiche Ernährung, Rauchen und Bewegungsmangel. Leberfibrose wird durch Viren oder übermäßigen Alkoholkonsum hervorgerufen.
„Bei der künstlichen Leberfibrose zum Beispiel sind nicht nur die Symptome, sondern auch der Behandlungsversuch bar jeder Realität“, so die Tierärztin. Den Ratten wird zehn Wochen lang zweimal täglich eine Injektion in die Bauchhöhle verabreicht. „Stress und Angst verfälschen die Versuchsergebnisse von vornherein“, erläutert Gericke.
Laut Ärzte gegen Tierversuche sind die vielen, wegen schwerer, oft tödlicher Nebenwirkungen vom Markt genommenen Medikamente ein Beweis dafür, dass Tierversuche weder eine Sicherheit bieten, noch geeignet sind, die Krankheiten des Menschen zu erforschen und zu heilen.
Der Ärzteverband fordert im Interesse von Mensch und Tier eine moderne Medizin und Wissenschaft ganz ohne Tierversuche. „Forschung mit menschlichen Zellkulturen und klinische Studien liefern im Gegensatz zum Tierversuch für den Menschen relevante Aussagen“, ist die Tierärztin sicher.
In dem aktuellen Faltblatt der Ärzte gegen Tierversuche werden die Experimente, die an der Universität Erlangen durchgeführt werden, beschrieben und kritisch beleuchtet. -----------------------------
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de , www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Aufruf von bestürzten Tierfreunden: Boykottiert IAMS/Eukanuba!
Die glücklichen Tiere in der Iams/Eukanuba-Werbung sind angeblich Lichtjahre von den Hunden in den Labors entfernt, die Iams/Eukanuba für Ernährungsstudien benutzt haben soll.
Eine Ermittlerin von PETA nahm in dem Labor einen Job an und fand angeblich:
-Hunde, die tot in ihrem Käfig lagen
-dunkle, verliesartige Zwinger, in denen es im Sommer stickig und im Winter eisig kalt war
-Hunde, die vor Einsamkeit und Langeweile sich endlos in ihren kleinen Verliesen im Kreis drehten
-Hunde, die auf kalten Betonboden geworfen wurden, nachdem ihnen große Muskelstücke aus den Beinen geschnitten worden waren
-Hunde, denen Röhren in den Hals gestopft wurden, um sie zu zwingen, Pflanzenöl zu schlucken
-Hunde mit so schlimmem Zahnstein, dass sie nur unter Schmerzen essen konnten
Veterinärtechniker mit mangelhafter Ausbildung und Erfahrung, die invasive Eingriffe vornahmen
Eine Ermittlerin filmte angeblich Iams-Vertreter, die das Labor besuchten und Zeugen der grauenvollen Zustände für die Tiere waren - und nichts unternahmen.
Noch nicht einmal ihre Bitten, den Hunden Liegeplätze, Spielzeug und das Spielen mit Artgenossen anzubieten, die sie so dringend brauchten, wurden angeblich erhört.
Zu ihrem Entsetzen ordnete angeblich der Laborleiter an, den Hunden die Stimmbänder zu durchtrennen, weil er sich durch ihr verängstigtes und einsames Bellen gestört fühlte.
Tierfreunde fordern: "Sagen Sie Iams/ Eukanuba, dass Sie keine Produkte der Firma für Ihre Tiere kaufen werden, bis sie alle Tierversuche einstellen"
Folgende Firmen haben PETA schriftlich versichert, dass sie nur mit Einverständnis der Tierhalter Geschmacks- bzw. Akzeptanztests an Tieren in Privathaushalten durchführen oder generell auf Tierversuche verzichten. Klicken Sie hier, um zu der Liste zu kommen »
Folgende Firmen führen nach eigenen Angaben Tierversuche oder Ernährungsstudien an Tieren auf firmeneigenem Gelände oder in Vertragslabors durch. Klicken Sie hier, um zu der Liste zu kommen »

Futterherstellung mit Tierversuchen, Informationen sind auch unter http://www.stoptierversuche.de/ zu finden.
Bitte kauft nur Futtermittel, für das keine Tierversuche gemacht werden. Eine Firmenliste befindet sich auf www.iamsgrausam.de

“Llora Britches”, Musik LYVON, Text Ángel Padilla, ist dem amerikanischen Laboraffen Britches gewidmet. Man hatte ihm die Augenlider zugenäht, um zu beweisen, dass die veranlasste Blindheit Gehirnschäden verursacht. Ángel schrieb den Text für diesen Affen, aber weitläufig auch für alle anderen misshandelten Tiere.
Sie können das Video "Llora Britches" bei YouTube sehen. Ich habe es mit Absicht hier nicht eingefügt, denn ich habe - bedauerlicherweise - schon reichlich Grausamkeiten auf dieser Homepage.
Dennoch meine ich, Sie sollten sich das antun.
Schon deshalb, um festzustellen, daß diese sog."Wissenschaftler" in Wirklichkeit nichts anderes sind als TIERQUÄLER - ohne jeden Sinn und Zweck ihrer Tat -Es gibt heute keinen Unterschied mehr zwischen ihnen und den - immer zahlreicher werdenden -Tierquälern !!!-

Englische Tierversuchsgegner decken auf
Beagles zu Tausenden völlig sinnlos getötet(erschienen in: tierrechte 3.99, Nr. 9, August 1999)
Zehn Monate arbeitete Jane als Tierpflegerin bei der englischen Firma Harlan UK, einem Unternehmen, das Beagle-Hunde für Tierversuche züchtet. Die junge Frau hatte sich im Auftrag der englischen Tierversuchsgegner-Organisation BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection) unerkannt bei Harlan eingeschleust, um herauszufinden, unter welchen Bedingungen die Tiere dort gezüchtet werden. Sie deckte Unglaubliches auf.
Die Entdeckungen
Nachlässige Pflege ..........http://www.harlan-schliessen.de/harlan/harlanuk.html
Die Hundezucht für Tierversuche...800 Hunde in Betonzwinger

08. Dezember 2009
ARD-Magazin Plusminus zeigt grausames Tierleid im Millionengeschäft Botox
und sterben. Tendenz steigend.“Das ARD-Magazin Plusminus zeigt am 8. Dezember Tierversuche, die für das Antifaltenmittel Botulinumtoxin, kurz Botox, durchgeführt werden. Bei den Tests sterben jährlich hunderttausende Tiere. Verdeckt gedrehte Filmaufnahmen aus einem britischen Labor belegen das qualvolle Leiden der Mäuse, die jährlich für die Prüfung von Botox sterben müssen. Der Film wurde erstmals in deutscher Fassung auf der Internetseite des Deutschen Tierschutzbundes und auf dem YouTube-Kanal der Ärzte gegen Tierversuche veröffentlicht. Beide Verbände nehmen im Plusminus-Beitrag Stellung und fordern ein Ende der Versuche.
Neben seinen medizinischen Anwendungsbereichen gilt Botox als „Wunderwaffe gegen Falten" und als „trendy Glattmacher". Doch zumeist ist nicht bekannt, dass zur Testung jeder einzelnen Produktionseinheit mindestens 100 Mäuse sterben müssen, im Jahr sollen es über 300.000 Mäuse weltweit sein. Der Leidensweg der Tiere beginnt mit anfänglichen Lähmungserscheinungen und endet im Erstickungstod durch Atemstillstand.
Grundsätzlich dürfe laut Tierschutzgesetz ein solch qualvoller Tierversuch nur durchgeführt werden, wenn dies „von hervorragender Bedeutung für wesentliche Bedürfnisse von Mensch oder Tier“ sei, kritisiert Dipl. Biol. Roman Kolar, stellvertretender Leiter der Akademie des Deutschen Tierschutzbundes, der in dem Plusminus-Beitrag Stellung nimmt. „Bei einer kosmetischen Anwendung ist das eindeutig nicht der Fall. Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.“
„Wir fordern, dass die Botox-Tierversuche unverzüglich durch tierversuchsfreie Testmethoden ersetzt werden“, betont Dr. med. vet. Corina Gericke von Ärzte gegen Tierversuche. „Allein in Deutschland mussten im letzten Jahr 34.000 Mäuse für Botox leiden
und sterben.

Tiere leiden für ein zweifelhaftes Schönheitsideal
Jährlich 600.000 Botox-Opfer
Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche hat in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals Altex eine Berechnung der Anzahl der Tiere vorgelegt, die durch die Testung von Botox-Produkten sterben.
Demnach müssen weltweit mehr als 600.000 Mäuse einen „qualvollen Erstickungstod“ erleiden.
Da sogenannte Alternativmethoden vorhanden sind, sieht der Verein einen Verstoß gegen geltendes Tierschutzrecht und fordert ein Moratorium für die kosmetische Anwendung bis die tierversuchsfreien Methoden anerkannt sind.
Bisherige Schätzungen gingen von weltweit 100.000 bis 300.000 Mäusen aus, die für Botox sterben. Die Ärzte gegen Tierversuche haben aktuell in der Wissenschaftszeitschrift Altex errechnet, dass mindestens 600.000 Mäuse zu Tode kommen. Die Zahlen fußen auf Hochrechnungen anhand des Umsatzes der drei Herstellerfirmen Allergan, Ipsen und Merz sowie auf den durch verdeckte Recherchen teilweise bekannt gewordenen Tierzahlen. Diese Angaben berücksichtigen nach Information des Ärztevereins nicht einmal andere Botox-Hersteller wie die asiatischen Firmen und damit weitere Produkte, so dass davon auszugehen ist, dass die tatsächliche Zahl der Tiere weit über 600.000 liegt.
Neben der medizinischen Anwendung spielt das Nervengift Botulinumtoxin im Kosmetiksektor eine immer größer werdende Rolle. So können Gesichtsfalten durch Lähmung der Muskeln für ein paar Wochen weggespritzt werden. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Tiere den Preis für dieses zweifelhafte Schönheitsideal zahlen. Der Leidensweg beginnt mit Lähmungserscheinungen und endet im Erstickungstod.
„Es ist ein Skandal, dass Tiere zu Tode gequält werden, obwohl längst tierversuchsfreie Methoden existieren“, kritisiert Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ärztevereinigung die Unwilligkeit der Behörden und der Hersteller, sich für die Streichung des sogenannten LD50-Tierversuchs aus dem Arzneibuch einzusetzen.
In diesem Test wird die Dosis ermittelt, bei der die Hälfte der Tiere stirbt.
„In Wissenschaftskreisen ist er nicht nur wegen seiner Grausamkeit umstritten, sondern auch wegen seiner wissenschaftlichen Unzuverlässigkeit“, so die Ärzte gegen Tierversuche.
Um der Tierqual ein Ende zu setzen, müssen die tierversuchsfreien Methoden validiert, also auf ihre Zuverlässigkeit überprüft werden. „Doch diese Validierung obliegt den Herstellerfirmen, die bislang äußerst mangelhaftes Engagement gezeigt haben“, moniert Bitz. Der Ärzteverein fordert ein Moratorium für die kosmetische Anwendung des Nervengifts. „Solange mit dem Faltenkiller gigantische Umsätze erzielt werden, besteht für die Konzerne nicht genügend Anreiz, auf tierfreundliche Testmethoden umzusteigen. Ein Verkaufsverbot würde die Firmen endlich zum Handeln zwingen“, ist sich Bitz sicher.
Das sei dann auch im Einklang mit dem geltenden Tierschutzrecht, das die Durchführung eines Tierversuchs nur dann erlaubt, wenn keine sogenannte Alternativmethode verfügbar ist.
Weitere Information:
The Botulinum Neurotoxin LD50 Test – Problems and Solutions. Altex 27, 2/10, 114-116 (PDF)
Tierqual für eine fragwürdige Schönheit >>
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/kosmetik-chemikalien/117-botox-tierqual-fuer-eine-fragwuerdige-schoenheit
Videofilm: Die hässliche Wahrheit über Botox (Aufnahmen einer Undercover-Recherche der britischen Tierversuchsgegnerorgansation BUAV im Wickham Laboratory, Hampshire) >>
Tierversuche: 65.000 Online-Demonstranten im EU-Parlament
Freitag, 23. Oktober 2009
Für ein Ende von Tierversuchen haben vorgestern (21. Oktober 2009) mehr als 65.000 Europäer im EU-Parlament online protestiert. Im Rahmen eines Treffens der Parlamentariergruppe “Tierschutz” zur EU-Tierversuchsrichtlinie präsentierte die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN den EU-Abgeordneten die Online-Petition “Make Animal Testing History”.
Jahr für Jahr leiden über 12 Millionen Versuchstiere

Neue Studie belegt:
Tierversuche führen in die Irre
Die Übertragung von Tierversuchsergebnissen auf die klinische Situation schlägt oft fehlt. Ein Grund hierfür sind die zahlreichen nicht veröffentlichten Tierstudien. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung.
Der gestern im Wissenschaftsjournal PLoS Biology erschienene Artikel analysiert die Auswirkungen von nicht veröffentlichten Tierversuchs-Studien auf die Klinik. Malcolm Macleod, Neurologe am Centre for Clinical Brain Sciences der Universität Edinburgh, Schottland, und sein Team werteten 525 Studien zu 1.359 Experimenten einer Datenbank über Schlaganfall-Forschung aus. Sie fanden heraus, dass weitaus mehr positive Berichte veröffentlicht wurden als statistisch wahrscheinlich. Tierexperimente zu unwirksamen Behandlungsmethoden kamen kaum vor. Die Wissenschaftler errechneten, dass 16% der Tierversuche mit einer geschätzten Anzahl von 3.600 Tieren nicht veröffentlicht wurden.
Von den 525 ausgewerteten Arbeiten berichteten 509 über bei Tieren wirksame Behandlungsmethoden für Schlaganfall. Nur 16 (3%) enthielten keine positiven Ergebnisse. Der Mangel an negativer Literatur verzerrt das Gesamtbild, somit wird die Wirksamkeit von Behandlungsmethoden überschätzt. Von den 509 beim Tier wirksamen Behandlungsmethoden sind nämlich nur zwei auch beim Menschen wirksam: Aspirin und eine frühe Thrombolyse mit Gewebeplasminogen.
Negativ ausgegangene Ergebnisse nicht zu veröffentlichen sei unethisch, heißt es weiter in der PloS-Studie. Diese Praxis verschwende Tierleben und nicht veröffentlichte Daten könnten auch nicht zum Gesamtwissen beitragen.
„Unerwünschte Ergebnisse zu publizieren ist der Karriere nicht förderlich“, weiß Dr. med. vet. Corina Gericke, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche.
„Tierversuchsergebnisse dürfen nicht länger unter den Teppich gekehrt werden“, kritisiert Tierärztin Gericke weiter. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert eine lückenlose Dokumentation aller Tierversuche in Form von sogenannten Studienregistern, wie sie in der klinischen Forschung längst üblich sind. Der Verband setzt sich für eine Forschung gänzlich ohne Tierversuche ein. Als ersten Schritt müssten wenigstens Doppel- und Mehrfachversuche verhindert werden. „Hierfür ist die Dokumentation von Tierversuchen in einer zentralen Datenbank sowie eine rückwirkende Bewertung aller Tierversuche notwendig“, so Tierärztin Gericke weiter. „So kann auch die Nutzlosigkeit der Experimente bewiesen werden.“
In der aktuellen Überarbeitung der EU-Tierversuchsrichtlinie hatte die EU-Kommission eine solche rückwirkende Bewertung für die meisten Tierversuchsprojekte vorgesehen. Im Verlauf der Beratungen wurde diese Vorgabe auf besonders leidvolle Experimente an Primaten beschränkt. Der von EU-Parlament und Ministerrat ausgehandelte Kompromissentwurf zur Richtlinie befindet sich zurzeit in der Endphase. Mit einer Verabschiedung ist in den nächsten Wochen zu rechnen.
Quelle:
Sena, E.S., van der Worp, H.B., Bath, P.M.W., Howells, D.W, Macleod, M.R. PLoS Biology 9, e1000344 (2010) >>
Weitere Informationen zur EU-Tierversuchsrichtlinie >>
-----------------------------
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Bayreuth Donnerstag, 1. April 2010 14:52

Tierqual für Profit und Karriere
Hannover auf Platz 4 der Tierversuchshochburgen Deutschlands
Hannover gilt als eine der Tierversuchshochburgen Deutschlands. Recherchen* der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zufolge rangiert Hannover auf Platz 4 der Städte in Deutschland, in denen am meisten Tierversuche durchgeführt werden. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurden im Jahr 2008 bundesweit 2,7 Millionen Tiere in Tierversuchen getötet. Offizielle Statistiken zu der Verteilung der Tierversuche auf Bundesländer, Städte oder Institute gibt es nicht.
In den zahllosen Instituten der Medizinischen Hochschule, der Tierärztlichen Hochschule sowie der Universität und dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Aerosolforschung werden Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Gerbils, Hunde, Katzen, Affen, Schafe, Rinder, Pferde, Schweine, Fische, Hühner und Tauben in Tierversuchen verwendet. „Kaum eine Tierart, die in Hannover nicht der Forschung zum Opfer fällt“, weiß Dr. med. vet. Corina Gericke von der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche. Zu den bereits vorhandenen tierexperimentellen Einrichtungen will der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ein neues Forschungszentrum für Nutztierimpfstoffe bauen. Das Vorhaben soll jährlich 2.000 Schweinen das Leben kosten.
„Tierversuche werden nicht zum Wohle des Menschen gemacht, sondern weil einflussreiche Interessensgruppen davon profitieren“, erklärt Gericke. Boehringer Ingelheim winken Milliardenumsätze mit Produkten, die nur der Massentierhaltung Vorschub leisten. Mit Impfstoffen und Antibiotika-Cocktails werden die Tiere den qualvollen Haltungsbedingungen angepasst. Die Produktion von ‚Billigfleisch’ soll damit noch lukrativer gemacht werden, so der Verein.
An den Hochschulen dienen Tierversuche hauptsächlich der Karriere einzelner Personen, ist Tierärztin Gericke überzeugt. „Nach dem Motto ‚publish or perish’ (veröffentlichen oder untergehen) müssen Wissenschaftler viele Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften vorweisen, um Forschungsgelder eintreiben zu können.“ Für kranke Menschen komme nichts Relevantes dabei heraus, weil die Ergebnisse nicht übertragbar seien. „Da Tiere die meisten menschlichen Krankheiten nicht bekommen, werden sie künstlich krank gemacht“, erklärt die Tierärztin. „Diese sogenannten ‚Tiermodelle’ haben jedoch außer einigen Symptomen nichts mit den komplexen Krankheiten des Menschen gemein.“ Die Ursachen hierfür sind vielfach in der Lebensweise und umweltbedingten Auslösern zu suchen. Diese Faktoren werden bei der tierexperimentellen Forschung jedoch nicht berücksichtigt.
Die Ärztevereinigung fordert einen sofortigen Umstieg auf tierversuchsfreie Forschungsmethoden z.B. mit Zellkulturen, Mikrochips sowie klinische und epidemiologische Forschung. Diese seien nicht nur ethisch unbedenklich, sondern auch die einzige Möglichkeit in Medizin und Forschung zu relevanten Ergebnissen zu gelangen.
Am 24. April ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. An diesem Tag informieren Tierversuchsgegner weltweit über das Leid der Tiere in den Labors und den wissenschaftlichen Unsinn der Tierversuche. Im Vorfeld findet am Samstag, dem 17. April, auf dem Steintorplatz in Hannover eine Kundgebung mit Infoständen und Demo statt.
* www.datenbank-tierversuche.de > Deutschland
Artikel: Wie Tierversuche täuschen können
Die gravierenden Mängel bei der Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen sind - neben dem ethischen Aspekt - einer der Hauptkritikpunkte am Tierversuch. Neben der Auswahl der “Versuchstiere” und deren Gesundheitszustand kommt eine fragwürdige Publikationspraxis hinzu, die die Forschungsergebnisse zusätzlich in Frage stellt.
Mehr Infos unter:
diepresse.com

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche
Ärztevereinigung fordert rein tierversuchsfreie Wissenschaft
Mit dem Hinweis auf die steigende Zahl der Tiere, die unter dem Deckmantel der Medizin im Tierversuch sterben, bei einer gleichzeitig immer kränker werdenden Gesellschaft, fordert die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April von der Politik, die Notbremse zu ziehen und die Basis für eine rein tierversuchsfreie Wissenschaft zu schaffen. Dies sei dringend notwendig, um ein sinnloses Sterben von Tieren und Menschen zu verhindern.
Die Ärzte gegen Tierversuche verweisen auf die jährlich steigenden Zahlen der Tiere, die einen grausamen und unsinnigen Tod im Labor sterben. Laut aktueller Statistik der Bundesregierung wurden in Deutschland im Jahr 2008 knapp 2,7 Millionen Tiere für Versuche verwendet, das sind im Vergleich zum Vorjahr rund 80.000 Tiere mehr, Tendenz weiter steigend.
Aufatmen beim Verein Ärzte gegen Tierversuche
Ein Tierexperimentator der Universität Ulm geht in Ruhestand, seine Arbeitsgruppe, die sich 20 Jahre lang mit der Auswirkung der Schwerelosigkeit auf verschiedene Tierarten beschäftigte, wird aufgelöst.
Eberhard Horn, Tierexperimentator in der Abteilung Neurologie des Universitätsklinikums Ulm scheidet zum 30. Juni 2010 endgültig aus der Forschung aus. Seit 2007 hatte er aus dem Ruhestand heraus seine Arbeitsgruppe Gravitationsphysiologie noch ehrenamtlich geleitet. Damit gehen 20 Jahre Weltraumforschung an Tieren zu Ende.
Für Dr. med. vet. Corina Gericke, wissenschaftliche Mitarbeiterin der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche ein Segen: »Diese Tierversuche waren extrem qualvoll und dazu vollkommen nutzlos.« Fische, Salamander, Krallenfrösche, Grillen und Skorpione wurden in rotierenden Zentrifugen aufgezogen, um die Schwerkraft auf die Entwicklung des Gleichgewichtsystems zu studieren. Manche Tiere wurden mit Space-Shuttles ins Weltall geschossen.
Die Ärztevereinigung betreibt die Internetdatenbank www.datenbank-tierversuche.de, in der zahlreiche Experimente des Ulmer Forschers dokumentiert sind. So wurden durch ein Gift gelähmten, aber unbetäubten Kaulquappen Elektroden in einen Nervenknoten gestochen. Auf einer Platte unbeweglich fixierte, lebende Skorpione mussten monatelang mit in Auge, Bein, Leib und Gehirn gestochenen Elektroden ausharren.
Der Pressemitteilung der Ulmer Uni zu Horns Ausscheiden zufolge kam bei dem »erfolgreichsten Vorhaben« des Neurobiologen heraus, dass die Entwicklung des Schweresinnorgans und des Schwanzes bei der Kaulquappe des Afrikanischen Krallenfroschs eine »kritische Periode« besitzt. Dieser Befund ist das Ergebnis von fast 25 Jahren Forschung – von der Einreichung des Experimentiervorschlags beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Jahr 1985 bis zur Auswertung im Jahr 2008.
»Auf diese Bahn brechende Erkenntnis hat die Menschheit lange gewartet«, kommentiert Tierärztin Gericke. »Wer glaubt, Tierversuche würden nur zum Wohl des Menschen gemacht werden, irrt gewaltig«, so die Tiermedizinerin weiter. »Bei einem Großteil der Experimente handelt es sich um reine Neugierforschung, die nicht einmal entfernt etwas mit der Humanmedizin zu tun hat.« Diese laut Ärztevereinigung absurde und völlig überflüssige Forschung sei zudem eine Verschwendung von Steuergeldern. Auch Horns Projekte wurden aus öffentlichen Mitteln finanziert.
Auf eine Selbstbeschränkung der Tierexperimentatoren will Gericke nicht hoffen. »Wenn wir nicht warten wollen, bis die Kaste der ewig gestrigen Forscher pensioniert oder ausgestorben ist, hilft nur ein gesetzliches Verbot von Tierversuchen.«
Weitere Informationen:
Pressemitteilung der Uni Ulm, 20.06.2010 >>
»Skorpione im Weltall«, Datenbank-Tierversuche, 11.12.2006 >>

www.schule-und-tierschutz.de
www.schueler-fuer-tiere.de
www.achtung-mitwelt.de








Medikamentenentwicklung: Misserfolge in Serie
Über die Misserfolge bei der Medikamentenentwicklung wird selten berichtet. Stattdessen wird suggeriert, wie wichtig Tierversuche für die Entwicklung wirksamer Medikamente sind. Die Wirtschaftszeitung Handelsblatt kritisiert in einem aktuellen Artikel die Misserfolge der Pharmaindustrie bei der Entwicklung neuer Medikamente wie beispielsweise dem Krebsmittel Avastin und des Brustkrebsmittels T-DM1 von Roche sowie des Wirkstoffes Taspo und des Nierenkrebsmittels Sutent (Pfizer). Schlussfolgerung des Handelsblattes: Die Fehlschläge sprechen dafür, dass sich die Branche schwer tut, den wachsenden Anforderungen an Wirksamkeit und Sicherheit gerecht zu werden.
Aus Sicht des Bundesberbandes bleibt ungeklärt, in wieweit eine Forschung auf Basis von Tierversuchen Neuentwicklungen sogar blockiert. Denn es ist wahrscheinlich, dass viele für den Menschen wirksame Substanzen gar nicht gefunden werden, weil sie im Tierversuch keine oder negative Wirkungen zeigen.
Mehr Infos unter:
www.handelsblatt.com

10. Januar 2010


Veröffentlicht am 22. Sep 2010
Die jetzt vom BMELV veröffentlichen Tierversuchszahlen belegen den traurigen Trend, dass in Deutschland Jahr für Jahr mehr Tiere in Versuchen verbraucht und getötet werden.
Die Bundesregierung scheint inzwischen erkannt zu haben, dass ihr niemand mehr die Lippenbekenntnisse abkauft, man setze sich ernsthaft für eine Verringerung der Zahlen ein. So wurden die beschämenden Tierversuchszahlen jetzt auch nicht mehr (wie bislang üblich) per Pressemitteilung bekannt gegeben, sondern lediglich auf der BMELV-Seite unter »Tierschutz« publiziert. Die Medien scheinen also möglichst nicht berichten zu sollen.
Insbesondere das von Annette Schavan (CDU) geführte Bundesministerium für Bildung und Forschung machen wir dafür verantwortlich, sich einseitig für die Interessen der Tierversuchslobby einzusetzen. So war auch das Schavan-Ministerium daran beteiligt, die EU-Tierversuchsrichtlinie aufzuweichen.

Die offiziellen Tierversuchszahlen seit 2000
2000
|
1.825.215
|
2001
|
2.126.561
|
2002
|
2.212.376
|
2003
|
2.112.341
|
2004
|
2.265.489
|
2005
|
2.412.678
|
2006
|
2.518.267
|
2007
|
2.609.483
|
2008
|
2.692.890
|
2009
|
2.786.435
|

- Montag, den 12. September 2011 um 11:12 Uhr
- von Ärzte gegen Tierversuche e.V.
- Bereich: Probleme -
- Tierversuche
„Sorry, aber wir sind einfach zu verschieden“ entschuldigt sich ein Mäuschen auf drei Plakatwänden in Essen.
„Tierversuche sind schlechte Wissenschaft, da die Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind“, heißt es darunter zur Erklärung. „Menschen sind keine Mäuse“ ist die Botschaft der aktuellen Plakatwandaktion des bundesweiten Vereins Ärzte gegen Tierversuche, der sich für eine moderne Forschung und Medizin ohne Tierleid einsetzt.
Das Motiv soll zum Nachdenken anregen. „Viele Menschen glauben immer noch, dass es ohne Tierversuche keine Medizin gäbe“, sagt Dr. med. vet. Corina Gericke, Vorstandsmitglied von Ärzte gegen Tierversuche. „Das ist ein Trugschluss. Im Gegenteil, Tierversuche sind wegen der mangelnden Übertragbarkeit der Ergebnisse nicht nur der falsche Weg, um menschliche Krankheiten zu behandeln und zu heilen, sie verhindern sogar medizinischen Fortschritt. Viele segensreiche Arzneien wie Aspirin, Ibuprofen, Insulin, Penicillin oder Phenobarbital wären uns vorenthalten geblieben, hätte man sich schon in früheren Zeiten auf den Tierversuch verlassen. Diese Stoffe rufen nämlich bei verschiedenen Tierarten aufgrund unterschiedlicher Stoffwechselvorgänge gravierende Schädigungen hervor. Sie wären bei der heutigen Vorgehensweise der Wirkstofffindung glatt durchgefallen“, erläutert Tierärztin Gericke. Nach Ansicht des Ärztevereins sollten die Milliarden Steuergelder, die in die tierexperimentelle Forschung fließen, für tierversuchsfreie Forschung, beispielsweise mit Zellkulturen und Mikrochips sowie die Prävention von Krankheiten, ausgegeben werden. „Nur so käme die Medizin aus der Sackgasse heraus, in die der Tierversuch sie geführt hat“, ist sich Gericke sicher.
Interessenten können bei der Ärztevereinigung ein kostenloses Infopaket anfordern.
Die drei Plakatwände sind vom 9.-20. September an folgenden Standorten zu sehen:
Bocholder Str. 203, 45356 Essen
Bochumer Landstr. 152, 45276 Essen
U-Bahnhof Universität Essen, Gleis 1 links, 45141 Essen
Fotos zur freien Verwendung >>
nach oben
nPage.de-Seiten: Meerschweinchen, Hase und Co. | Weisse-Schweizer -Schäferhündin