
Sind 25 deutsche Zoos in dubiosen Tierhandel verwickelt?
Zookritiker fordert Aufklärung und Konsequenzen
Nürtingen – In der gestern ausgestrahlten WDR-Sendung „Geboren um zu sterben“ (von Stephanie von Drathen) berichtete Zootierhändler Werner Bode, dass er in den letzten 30 Jahren mit ca. 10.000 Tieren aus deutschen Zoos gehandelt habe. Tierrechtler und Zookritiker Frank Albrecht kann indes in einer heute veröffentlichten Dokumentation nachweisen, dass einige dieser Tiere bis heute „unbekannt“ verschwunden sind. Aus Anlass der WDR-Sendung fordert Albrecht heute mehr als 20 deutsche Zoos (Liste im Anhang) auf, ihre Tierabgaben der letzten 5 Jahre offen zu legen und jeglichen Kontakt zu dubiosen Tierhändlern wie Werner Bode und deren Geschäftspartner zu beenden.
„25 deutsche Zoos haben in den letzten 5 Jahren irgendwann einmal nachweislich Kontakt zu Herrn Bode und deren Geschäftspartner gehabt. Diese Zoos stehen daher heute in der Pflicht den Endverbleib ihrer Tiere offen zu legen.“, so Tierrechtler Frank Albrecht. „Jeder Zoo der sich auf ehrliche Art und Weise seinem Zoo-Ehrenkodex verpflichtet fühlt, wird kein Problem mit der Offenlegung seiner Tierabgaben und Tierbestandlisten haben.“
LINK zur Dokumentation!
Kontakt:
Frank Albrecht
Email: kontakt@Zoo-Kritik.de
Internet: www.Zoo-Kritik.de
Wenn dem schweizerischen Beispiel der Euthanasie überzähliger Nachzuchttiere auch bei uns gefolgt würde, hätte dies die noch ungehemmter Vermehrung der Zootieren zur Folge – das dürfen wir nicht zulassen.

PM: Hodenhagens Tierhandelspraktiken hinterfragt
Untertitel: PETA Deutschland e. V. erhebt schwere Vorwürfe
Hodenhagen / Gerlingen, 6. Mai 2010
– Serengeti-Park-Chef Fabrizio Sepe versuchte gestern gegenüber der Presse den verwerflichen Verkauf seiner Löwen an eine afrikanische Jagdfarm zu rechtfertigen.
Die Löwen seien noch am Leben, sie würden nur für Fotosafaris eingesetzt.
Eine unglaubwürdige Ausrede, so die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V.
Keiner könne wirklich nachweisen und überprüfen, ob die Tierpark-Löwen einer Kugel zum Opfer gefallen sind.
Zudem sei laut PETA bereits der Verkauf der Löwen an ein nachweisliches Jagdunternehmen eine indirekte Beteiligung am blutigen und lebensverachtenden Jagd-Geschäft. Jäger zahlen einer Jagdfarm bis zu 100.000 Euro für den Abschuss eines Löwen. Es sei dabei unwesentlich, ob der Verkauf über einen Tier- oder Zwischenhändler gelaufen ist. Entscheidend sei, dass die CITES-Papiere den Safaripark Hodenhagen ausweisen. PETA fordert einen sofortigen Zuchtstopp für Raubkatzen – damit die Nachkommen der Tierpark-Löwen nicht ebenfalls dem Profit zum Opfer fallen.
„Hodenhagens Rechtfertigungen sind absurd! Wer sein ach so geliebtes Pferd an einen Pferdemetzger verkauft, kann sich auch nicht rausreden, von Schlachtungen nichts gewusst zu haben oder auch noch arrogant behaupten, sein Pferd sei nur zum Streicheln im Schlachthaus“, ist Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA Deutschland e. V. empört. „Dank deutscher Politiker, Gesetzesschlupflöchern, uneffektiven Artenschutzbehörden und zoologischer Einrichtungen wie Hodenhagen, machen südafrikanische Jagdveranstalter zukünftig weiter Profit mit der tierquälerischen Jagd auf Löwen. Dieser Fall darf keinen zukünftigen Freibrief für andere Raubkatzenhalter erzeugen, die wegen ihres Raubkatzenüberschusses nur auf ein neues Schlupfloch warten.“
Interviewkontakt: Frank Albrecht, 07156 / 17828-35, FrankA@peta.de
Weitere Informationen zu diversen Skandalen über Raubkatzen im Tierpark: www.peta.de/zooraubkatzen
PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über zwei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Wir freuen uns über redaktionelle Berichterstattung.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Albrecht
Campaigner Zoo/ Unterhaltung
PETA Deutschland e.V.

100.000 Tierfreunde fordern ein Ende der Jagd auf Zuchtlöwen – der Protest geht weiter!
In nur 6 Wochen haben fast 100.000 Menschen bei der Aktion gegen die grausame Jagd auf Zuchtlöwen mitgemacht.
Wir freuen uns riesig über diese fantastische Unterstützung, doch wir brauchen noch mehr Stimmen! Sehen Sie auch unseren neuen Videoclip, der die Brutalität der Löwenjagd in Südafrika zeigt.


das hier stehende Video musste auf Betreiben des Tierparks von PETA entfernet werden !