Bitte lesen Sie auch die Rubrik : Hölle von Cicerale

 

 

 ENDLICH...ENDLICH...ENDLICH... 

Endlich traut sich eine grosse Organisation gegen die Mafia  - diese Verbrecher in Italien - vorzugehen !!!!!!

 

Der ETN und TASSO haben sich zusammengetan, um zu protestieren.

 

Bitte sehen Sie auch die Rubrik: " Hölle von Cicerale "

       Helfen Sie dem ETN, unterzeichnen Sie  bitte die Petitionen, informieren Sie Ihre Bekannten,

       mailen Sie Protestbriefe .............. HELFEN SIE DEN GEQUÄLTEN HUNDEN !!!!!

                                                                                                                                                                       

                                 

 

Oktober 2010 

TASSO-Newsletter

 

Italien sehen und sterben:
Canili – Lager des Todes für unschuldige Hunde

 

Die drei Tierschutzorganisationen TASSO, Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) machen sich erneut für die Hunde in Italiens Canili stark. Dazu besuchten sie am 12. Oktober die stellvertretende Botschafterin Italiens, Frau Pulgliso,  in Berlin. Laut Recherchen des ETN werden schätzungsweise 500.000 Hunde in den zirka 1.000 italienischen Hundelagern zusammengepfercht und unter erbärmlichsten Bedingungen gerade so am Leben erhalten. Der Grund: In Italien ist die Tötung von Straßenhunden seit 1991 per Gesetz verboten. Aus dieser an sich begrüßenswerten Regelung hat sich in kürzester Zeit ein Millionengeschäft privatwirtschaftlich organisierter Firmen etabliert, weil die Gemeinden mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren.  Der  italienische Staat unterstützt die Hundehöllen pro Hund und Tag mit durchschnittlich vier Euro. Das macht im Jahr 730 Millionen Euro legale Einnahmen! Kein Wunder, dass dort jeder Hund willkommen ist und die Vermehrung unterstützt wird. An medizinischer Versorgung fehlt es ebenso wie an Zuwendung, frischem Wasser und Futter. Tote Tiere werden nicht entsorgt, neue Hunde immer wieder in die Zwinger dazu gestopft. Tödliche Beißereien sind an der Tagesordnung. Die Tierschutzorganisationen hegen den berechtigten Verdacht, dass italienische Banden die Hunde inzwischen sogar aus dem Ausland nach Italien holen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Neben dem Vergehen an den Tieren ist die Situation auch aus seuchenschutzrechtlicher Sicht riskant.

Schon einmal haben Sie, liebe Tierfreunde, gegen das Vergehen an den italienischen Hunden protestiert. Damals kamen mehr als 15.000 Unterschriften zusammen. Leider noch nicht genug in den Augen der Verantwortlichen, die die Zustände ändern könnten.

Unterstützt wird die Aktion von der ETN-Tierschutzbotschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern. Die Prinzessin, TASSO, der ETN und bmt bitten Sie erneut: Protestieren Sie gegen die Canili in Italien! Mit der ausreichenden Anzahl an Unterschriften haben wir eine Chance, beim italienischen Außenministerium Gehör zu finden. Ihre Unterschriften werden der Botschaft auf jeden Fall überreicht. Protestieren Sie unter: www.tasso.net

 

 

15.000 Unterschriften waren den Verbrechern in Italien nicht genug !!

 

 

                                                                                                                                                        

Bella Italia ...oder die Hundehölle

ETN startet Kampagne gegen die Hundelager in Italien

Immer wieder erreichen den ETN Berichte und Bilder von den katastrophalen Zuständen in Italiens Hundelagern. Auf Bitten zahlreicher italienischer Tierschützer habe ich mich deshalb zum Jahresende 2009 auf den Weg nach Italien gemacht, um die Situation in den Lagern persönlich in Augenschein zu nehmen. Ganze sieben dieser Canili konnte ich von innen besichtigen. Das, was ich dort zu sehen bekam, übertraf meine schlimmsten Befürchtungen

 

 

 ... weitere Fotos in der Rubrik: "Hölle von Cicerale"

Staatsgelder für die Hundehölle

 

Die Reise begann in der Toskana und führte mich über Rom bis nach Neapel. In der Toskana arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten unser Partner SOS Animali International* unter Leitung von Helga Selzle-Wallrath. Dank ihrer sehr guten Kontakte in Italien wurden mir Türen geöffnet, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Türen, die direkt in die Hundehölle führen ...Wie kann man diese Zustände erklären, wo es doch in Italien seit 1991 ein ganz passables Tierschutzgesetz gibt, das u.a. die Tötung von Streunern untersagt? Ganz einfach: Da Gemeinden mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren, wurden Privatfirmen mit dem Unterhalt der Auffanglager betraut. Zwischen 1,80 Euro und 7,- Euro erhält der Betreiber am Tag pro Tier. Das „Einlagern" von Hunden in Massenlagern ist damit in Italien zum lukrativen Geschäft geworden. Profitabel werden die Tierheime dadurch, dass die Tiere nur unzureichend gefüttert werden und keine medizinische Versorgung erhalten. Je mehr Tiere, desto besser - für den Betreiber! Kein Wunder also, dass es Lager gibt, in denen bis zu 2.000 Hunde sitzen.
 

Keine Spur von Hoffnung

An diesem trostlosen Ort gibt es keine Hoffnung. Ausgesprochen selten nur kehrt ein Hund wieder aus einer Canile zurück. 97 % der Hunde, die in ein italienisches Tierheim kommen, sterben dort. Gehen jämmerlich zugrunde an nicht behandelten Wunden und Krankheiten, verhungern oder verdursten. Denn gefüttert wird eben nur so viel, dass die Tiere gerade am Leben bleiben. Nur so funktioniert dieses bestialische Geschäft, bei dem jeder einzelne Hund Geld bringt, Tag für Tag. Um den Gewinn weiter zu steigern, überschreiten fast alle Betreiber die staatliche Begrenzung auf 200 Hunde pro Canile. In einigen Tierheimen sind weit über 1.000, in manchen bis zu 2.000 Hunde eingesperrt. Da keine Kontrolle stattfindet, bleiben häufig auch tote Tiere noch tage- und wochenlang in den Zwingern liegen, während weiter staatliche Gelder auf die Konten der Profiteure fließen. Sogar gezüchtet werden soll in den Canili, um den Profit auf Kosten der Tiere zu steigern. Schätzungen zufolge sind es mittlerweile rund 550.000 Hunde, die in den etwa 1.000 Hundelagern dahinvegetieren.
 

 

 

 

  ... weitere Fotos in der Rubrik: "Hölle von Cicerale"

Preisdumping verschlimmert die Situation

Doch es kommt noch schlimmer. Seit einiger Zeit wird Preisdumping betrieben. Das heißt: Ein Canilebetreiber unterbietet den anderen und übernimmt dessen Hunde. Bekam dieser bislang 3,50 Euro pro Tag, bietet der Konkurrent seine Leistungen für 1,80 Euro pro Hund und Tag an. Doch selbst bei dieser Summe scheint man noch genügend Profit zu machen, so dass sich das blutige Geschäft weiterhin lohnt. Was das für die Tiere bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.
Die 550.000 Hunde, die zurzeit in den Canili Italiens vegetieren, sind Hunde, die von der Welt vergessen sind und von deren Leid niemand Kenntnis nimmt. Der ETN wird sich dieser Hunde annehmen und dafür kämpfen, dass sich die Lebensbedingungen der Tiere verbessern. Wir werden mit den politischen Vertretern des Landes Verhandlungen führen und sie auf die Missstände hinweisen. In einem offenen Brief haben wir uns auch direkt an den heiligen Vater in Rom gewandt und ihn gebeten, sich persönlich für die Geschöpfe Gottes einzusetzen. Und wir bitten Sie, verehrte Leserinnen und Leser dieses Berichtes: Unterstützen Sie den ETN bei dieser gewaltigen Aufgabe und geben Sie so den Tieren Italiens ein wenig Hoffnung. Fordern Sie unsere Flyer und Protestpostkarten an, unterzeichnen Sie hier den Onlineprotest und werden Sie Mitglied beim ETN, denn nur gemeinsam können wir diesen armen Kreaturen helfen.
Ihr Wolfgang Stephanow, desig. Präsident des ETN e.V

Der ETN fordert: Basta - es reicht!

Der ETN appelliert gemeinsam mit italienischen Tierschützern an die italienische Regierung, umgehend gegen diese grausamen Missstände vorzugehen. Die wichtigsten Sofortmaßnahmen:

- Kontrolle der Zustände in den Canili durch die Gemeinden.

- Artgerechte Unterbringung der Hunde nach Tierschutzstandards.

- Ausreichende Versorgung mit Futter und Wasser.

- Medizinische Versorgung und Kastration, um die Vermehrung der Hunde und damit des Tierelends zu verhindern.

- Einsetzung einer unabhängigen internationalen Beobachtergruppe, die vor Ort die Einhaltung der Bestimmungen kontrolliert.

 

Bella Italia - auch für Streuner

Italienische Tierheime dürfen nicht länger der Bereicherung auf Kosten der Tiere dienen. Sie müssen zugänglich sein für jedermann, vor allem für tierliebe Menschen, damit die Streuner eine Chance auf ein neues Zuhause bekommen.
 
Unterstützen Sie uns!
Helfen Sie uns, die Lebensbedingungen der Hunde in den italienischen Lagern zu verbessern!
Das können Sie tun:
-- Schicken Sie eine Protestpostkarte oder eine e-Mail ( segreteria.berlino@esteri.it ) an den italienischen Botschafter in Berlin.
- Boykottieren Sie Produkte aus Italien: Wein, Käse, Nudeln, Obst und Gemüse.
- Reisen Sie so lange nicht mehr nach Italien in Urlaub, bis die Regierung die Hunde in tiergerechten Tierheimen untergebracht hat.
- Erzählen Sie Freunden und Bekannten von den Zuständen in den italienischen Canili und fordern Sie diese auf, gemeinsam mit uns gegen diese tierquälerischen Zustände zu protestieren.

 

   

 

 

 

Hat die Mafia ihre Hände im Spiel?

In einem Lager in der Nähe von Rom konnte ich mich davon überzeugen, wie hoffnungslos unzureichend die Versorgung der Tiere ist: Rund 700 Hunde werden dort von zwei Halbtagskräften „betreut". Die Hunde leben auf engstem Raum in Gitterverschlägen. In jeder Box befinden sich bis zu zehn Hunde. Die Tiere können sich kaum bewegen, erhalten keine medizinische Versorgung, noch nicht mal ein Mittel gegen die lästigen Flöhe. Sie liegen auf dem nassen Betonboden. Holz-Paletten im Zwinger könnten dafür sorgen, dass die Tiere trocken liegen, doch das Wegräumen der Paletten würde beim Ausspritzen des Zwingers zu viel Arbeit verursachen. Das bisschen Futter, das die Tiere notdürftig am Leben erhält, wird mit einer Schippe durch die Gitterstäbe geworfen. Solche Lager befinden sich weit außerhalb der Ortschaften und Städte, und das ist nicht zufällig so. Was sich hinter den hohen Mauern abspielt, soll niemand sehen oder hören. Vermittlungen oder gar Adoptionen sind so gut wie ausgeschlossen, da die Betreiber der Canili sich mit allen Mitteln dagegen wehren, Besucher in die Anlage zu lassen. Auch mir wurden noch vor dem Betreten einer Canile in Neapel Konsequenzen angedroht, sollte ich es wagen zu fotografieren. Zudem musste ich vor dem Besuch meinen Personalausweis abgeben, so dass er registriert werden konnte. Einheimische Tierschützer behaupten, dass alle diese Lager fest in der Hand der Mafia sind.

 

 Liebe Freunde süditalienischer Hunde

Lesen Sie den Bericht über einen Teilerfolg, den Stefan Weber im Kampf  gegen die ital. Hundemafia gewonnen hat. Bitte unterschreiben Sie auch die Petition auf
www.stie.ch , um ihn in seinem Kampf zu unterstützen. Infos zur
Hundemafia auch auf
www.cicto.ch

 

Bitte tragen Sie sich in die Petition ein . 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 





 MAI 2010

 

 


 
Protest gegen schlimme Zustände in italienischen Tierheimen


In italienischen Tierheimen herrschen kathastrophale Zustände, kritisieren internationale Tierschutzverbände.

Tiere sollen in den italienischen Tierheimen regelrecht eingekerkert und schlecht behandelt werden, kritisieren Tierschützer. Symbolf oto: DPA

Rom – Eine Plattform aus 60 Tierschutz-Organisationen aus der Schweiz und aus Deutschland übt scharfe Kritik am Zustand von Tierheimen in Italien, vor allem im Süden des Landes.
Seit den 90er Jahren zahlt der Staat per Gesetz privaten Betreibern Subventionen von einem bis vier Euro pro Tag pro Tier.
Mit den rund 60.000 Hunden, die allein in der süditalienischen Region Apulien in sogenannten „Tierheimen“ eingekerkert seien, verdienten Besitzer solcher Einrichtungen, Bürgermeister, Amtstierärzte und andere korrupten Insider täglich mehr als 150.000 Euro, erklärte der Verband CICTO.ORG, dem Schweizer und deutsche Tierschutz-Organisationen angehören.
„In engen, stinkenden und verwahrlosten Boxen aus Beton oder Käfigen, meist nur winzig klein, werden mehrere Hunde in qualvoller Enge zusammengepfercht. Sie sehen nur Zement und Gitter. Ihre Boxen verlassen diese Hunde nie. 24 Stunden täglich Gebell, Gestank, Enge, Feuchtigkeit, Hitze im Sommer, Kälte im Winter.
Je nach Herkunft und Charakter werden die Hunde unter diesen Bedingungen entweder wahnsinnig, depressiv oder
aggressiv. Weil Sie den Tierheimbesitzern pro Tag bis zu vier Euro bringen, werden diese Tiere sogar am Sterben gehindert, ein Leben kann man dieses Schicksal nicht mehr nennen“, sagt Stefan Weber, Sprecher der Schweizer Organisation „Tierärzte im Einsatz“, im Gespräch mit der APA.
Besonders schwierig ist die Situation in Apulien. „Dort sind Hundeheime wie Pilze nach dem Regen aus dem Boden geschossen, massenweise vermehren sich die Hunde dort und jeden Winter werden wieder tausende von ihnen ausgesetzt - denn so bleiben die Straßenhunde gut sichtbar und damit ist die Existenzberechtigung der ‚Heime‘ gegeben“, sagte Weber.
In den vergangenen Jahren haben schweizerische und deutsche Tierschutzvereine begonnen, Hunde aus Süditalien zu adoptieren, um sie von ihren schlimmen Lebensumständen zu bewahren. Ungefähr 400 Tiere pro Jahr werden auch von Österreichern aufgenommen.
„Die Adoption von Hunden ist keine Lösung für die Probleme, sondern eine verzweifelte Reaktion auf die unglaublichen Zustände in den italienischen Tierheimen. Wer das Leiden sieht, will helfen“, sagte Yvonne Risch, Präsidentin von CICTO.ORG.
Die Tierschützer bemühen sich, der italienischen Öffentlichkeit das florierende Geschäft mit den Hunden in den Tierheimen klar zu machen. Tierheim-Besitzer und große italienische Organisationen, die selbst solche Heime betreiben, reagieren jedoch allergisch auf die Adoption von Hunden in das Ausland.
„Sie verbreiten seit Jahren böse Gerüchte über einen angeblichen lukrativen Handel mit Hunden aus italienischen Tierheimen zur Vivisektion in schweizerischen Versuchslaboren. Das stimmt aber überhaupt nicht. Vereine, die zu CICTO gehören, können Hunderte wirklich durchgeführte erfolgreiche Adoptionen in der Schweiz und in Deutschland dokumentieren, die armen Hunden aus italienischen Tierheimen eine Chance auf ein neues Leben in Familien gegeben
haben. Wir arbeiten eng mit den Polizeibehörden zusammen, die aufgrund dieser Gerüchte gegen Tierfreunde ermitteln“, sagte Weber. CICTO hat deshalb eine Belohnung von 10.000 Euro auf gerichtlich verwertbare Beweise für diese Unterstellungen ausgesetzt.
Der Druck aus dem Ausland auf Italien wächst: 20.000 Menschen haben in den vergangenen Monaten gegen das System der organisierten Tierquälerei protestiert, Petitionen und einen Tourismus-Boykott gegen Ferien in der „Hundehölle“ von Apulien unterzeichnet.
Roland Eichler vom deutschen Tierschutzverband „Pfotenhilfe Europa“: „Immer mehr Menschen wollen keinen Urlaub mehr in Italien verbringen, da sie den Anblick dieses ganzen Leids nicht ertragen können, viele Touristen haben selbst einen Hund zu Hause. In Deutschland gibt es über fünf Millionen Hundebesitzer und noch mehr Tierfreunde, was deren Empörung über diese Eindrücke erklärt.“
CICTO führt eine internationale Kampagne. Mit Aktionen, Recherchen und praktischer Hilfe wehren sich die Mitgliedsorganisationen gegen die Tierquälerei. In einem offenen Brief an die Behörden, Politiker und Bürger Italiens stellt CICTO Schlüsselfragen: „Wie viele Millionen kostet das Geschäft mit den Tierheimen? Wer verdient daran? Warum schützt das Gesetz Tiere nicht?“ (APA)

 
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/385276-2/protest-gegen-schlimme-zust%C3%A4nde-in-italienischen-tierheimen.csp

 

 

 

 www.pfotenhilfe-europa.eu

 

 

 

 

 

 

 

 

http://tierrechte.de

 

cicto.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TASSO-Newsletter

 

Italien - Hundehölle auf Erden!
TASSO unterstützt den ETN bei seinem Protest gegen die Hundelager in Italien

 

Hunderttausende Hunde vegetieren in Italien in den so genannten Canili unter katastrophalen Umständen vor sich hin, ohne jede Hoffnung auf Erlösung. Sie leiden an nicht behandelten Wunden und Krankheiten. Zusammengepfercht in Zwingern liegen sie auf blankem Beton. Auslauf, Zuwendung oder Pflege gibt es keine. Notdürftig werden sie mit Abfällen am Leben erhalten – allein um des Profits willen. Denn der Unterhalt von Hundelagern hat sich zu einem lukrativen Geschäftszweig entwickelt. Um diese Missstände zu beenden, fordert der ETN: boykottieren Sie italienische Produkte und meiden Sie Italien als Urlaubsland, bis die Hunde artgerecht behandelt und untergebracht werden.

"Die Canili sind die Hundehölle auf Erden: Hier herrscht totale Hoffnungslosigkeit", beschreibt Wolfgang Stephanow, Präsident des ETN, die italienischen Hundelager, die er im Dezember 2009 besucht hat. "Der Tod ist eine Erlösung für diese Hunde, die zum Teil ihr gesamtes Leben in einem engen Zwinger dahinvegetieren. Die Betreiber bereichern sich, indem sie die Hunde unter erbärmlichsten Umständen am Leben erhalten. Eine Kulturnation wie Italien sollte eine solche Schande nicht zulassen und dieses bestialische Geschäft umgehend verbieten."

Zwar gibt es in Italien seit 1991 ein Tierschutzgesetz, das die Tötung von Streunern untersagt. Da die Gemeinden aber mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren, wurden Privatfirmen mit dem  Unterhalt der Canili betraut – ein lukratives Geschäft. Zwischen 1,80 und sieben Euro erhält der Betreiber pro Tier am Tag. Profitabel werden die Tierheime dadurch, dass die Tiere nur am Rande des Existenzminimums dahinvegetieren. Um den Gewinn weiter zu steigern, überschreiten fast alle Betreiber die staatliche Begrenzung auf 200 Hunde pro Canile. In einigen Tierheimen sind weit über 1.000, in manchen bis zu 2.000 Hunde eingesperrt. Da keine Kontrolle stattfindet, bleiben häufig auch tote Tiere noch tage- und wochenlang in den Zwingern liegen, während weiter staatliche Gelder auf die Konten der Profiteure fließen. Um die Futterkosten zu senken werden sogar tote Tiere an ihre Artgenossen verfüttert. Statt die Hunde an tierliebe Menschen zu vermitteln, soll in den Canili sogar gezüchtet werden, um den Profit auf Kosten der Tiere zu steigern.

"Bitte protestieren Sie mit Ihrer Unterschrift, damit wir der Hundehölle in Italien bald ein Ende bereiten können", fordert auch Philip McCreight alle Tierfrende auf. Wenn 10.000 Unterschriften zusammenkommen, wird der italienischen Regierung der Protest vorgelegt.

Hier geht's zur Protestaktion

 

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