" Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier !!! "
Leishmania ist eine weltweit vorkommende Parasitose mit unterschiedlichen
Krankheitsbildern, bei der die Erreger durch den Stich der SANDMÜCKE übertragen werden.
EINE DIREKTE FORM DER ANSTECKUNG, ÜBER BLUT ODER SPEICHEL
WURDE BIS HEUTE NICHT NACHGEWIESEN UND IST REINE SPEKULATION !!!
Leider wird die gegenteilige, absolut unwissenschaftliche Meinung immer wieder
- auch von Tierärzten - verbreitet und damit Hundebesitzer in Panik versetzt.

Im europäisch-mediterranen Raum gibt es ausschließlich den Erreger
der inneren Leishmania, Leishmanium infantum
mit derzeit mindestens 9 verschiedenen Rassen.
Davon sind manche mehr, andere weniger krankheitserregend.
Nicht alle 9 Rassen kommen in den gleichen Gebieten/Regionen vor.
Deshalb ist es auch für die Therapie wichtig, eine Stammbestimmung durchzuführen.
Die Leishmania befindet sich in den Zellen von Leber, Milz und Knochenmark,
und dort in den weißen Blutkörperchen.
die für den körpereigenen Schutz zuständig sind.
Damit schädigen sie das Immunsystem.
Eine Übertragung durch Hundespeichel ist daher ausgeschlossen,
da sich darin keine weißen Blutkörperchen befinden !

DIE SANDMÜCKE
Leishmania kann sich nur durch das Vorkommen der Sandmücke als Überträger
verbreiten.
Es gibt sie in allen mediterranen Ländern, sowie in Griechenland, Tunesien, Türkei, Portugal, Südfrankreich, Spanien, Kanaren, Sizilien - aber auch in Deutschland und der Schweiz - sowie neuerdings auch Teile Ost-Europas.
Die Sandmücke ist von Frühling bis Spätsommer unterwegs -
besonders August / September !
Sandmücken sind windempfindlich - also nie direkt am Meer -,
Sie sind dämmerungsaktiv - fliegen nachts - etwa 1 Stunde nach Sonnenuntergang
bis 1 Stunde vor Sonnenaufgang.
Ihre max. Flughöhe beträgt 3 Meter. Sandmücken reagieren auf Licht im Wellenbereich gelb-orange ! Energiesparlampen, Neonlampen oder Quarzlampen halten die Flughöhe niedrig.
Für einen dieser schmerzhaften Stiche braucht das Insekt ca. 2-5 Minuten
zum blutsaugen.bei
ruhenden bzw. schlafenden Tieren, um nicht gestört oder abgewehrt zu werden.
Vor allem Nase und Unterbauch sind bei Hunden gefährdet.
Kein Hund sollte im Freien oder im Auto schlafen -
Fenster sind mit DÜNN-maschigen Moskitonetzen zu schützen !
Statistisch gesehen, erhält jeder Hund - ca. 300 Stiche pro Nacht !!!,
jedoch sind lediglich o,3 % der Mücken Leishmania-Träger.
SCALIBOR wird von allen Tierschützern des Südens empfohlen,
und ist effektiv das einzige Halsband, das schützt.
Es sollte ca. 14 Tage vor Reiseantritt umgelegt werden, und schützt
(auch vor anderen Parasiten) etwa 6 Monate - sollte jedoch nach 4 Monaten,
sofern man sich in südlichen Ländern aufhält, ausgewechselt werden.
Warum ausgerechnet SCALIBOR so effektiv ist, können Sie auf der Home-Page
der Firma nachlesen.!
SYMPTOME
Der Erreger äußert sich sekundär über die Haut, primär sind die inneren Organe befallen;
inwieweit das Tier überhaupt erkrankt, hängt von verschiedenen Faktoren ab
--- vom Leishmania-Stamm
--- vom Immunstatus und Alter des Hundes
ein gesunder Hund bis ca. 5 Jahre kann die Infektion
selbst gut bekämpfen
--- von der Hunderasse
(Bobtail, Schäferhund, Husky ) sind stärker gefährdet.
Besonders für die zunehmende Zahl der ihre Halter begleitenden Urlaubshunde ist die
Prognose bei einer Erkrankung schlecht., im Gegensatz zu den Hunden,
die in diesen Gebieten geboren und aufgewachsen sind, und die sich oft
bereits mit der Krankheit auseinandersetzen mußten.
- Ist ihr Immunsystem stabil - haben sie einen natürlichen
Immunschutz erworben.
Sie zeigen dann zwar Anti-Körper im Test, haben aber
KEINE Leishmania.

Die Herkunft des Hundes ist also weitgehendst entscheidend.
Symptome können sich bei einem infizierten Hund lange Zeit
NICHT zeigen, so daß bei der Rückkehr aus dem Urlaub auf jeden Fall
ein Test gemacht werden sollte.
Symptome können sein:
schleichender Gewichtsverlust / Lahmheit / Trägheit / Appetitlosigkeit /
Haarverlust (besonders um die Augen) / Schuppenbildung /
Hautwunden / Nasenbluten / Blutarmut / Lymphknotenschwellung /
"Ausfransen" der Ohrränder / Nierenschädigung.

TESTS
Es gibt vetrschiedene Tests (ELISA-Test / IFAT-Test) - wobei auf jeden Fall berücksichtigt
werden sollte, ob der Hund dort geboren und aufgewachsen ist oder nicht.!
Auch grosser Stress kann das Immunsystem des Hundes durcheinander bringen und zu falschen Ergebnissen führen.
Auch kann es eine "Kreuzreaktion " mit einer anderen Infektion (Ehrlichiose, Babesiose u.a.)
geben.
Auf keinen Fall sollte ein sog. "Schnelltest" akzeptiert werden,
denn dieser ist absolut ungenau.
Sollte Ihr Hund NICHT im mediterranen Raum geboren sein, erhalten Sie
die sichersten Ergebnisse durch einen Knochenmark- und Lymphknotentest.
THERAPIE
Grundvoraussetzung ist in jedem Fall eine Erhöhung und Stabilisierung des Immunsystems !!!
Kein Stress, Geborgenheit, ausgewogenes Futter (am besten Naturfutter), Vitamine,
Lebertran, Olivenoel -- viel Liebe !
Damit wird das Tier in die Lage versetzt, sich selbst mit dem Erreger auseinander zu
setzen und damit fertig zu werden.
Als unterstützende Mittel zur Erhöhung der Immunabwehr können Sie Echinacea geben.
Die eigentliche Behandlung kann nur individuell erfolgen.
Ganz ausgezeichnete Erfahrungen machen Tierschützer mit ALLOPURINOL
(in hohen Dosen über 3 Wochen ).
Inzwischen gibt es auch für Halter infizierter bzw. erkrankter Hunde gut arbeitende Selbsthilfegruppen.
Informieren Sie sich auf jeden Fall ganz genau ....

Wenn Sie sich ausschließlich einem Tierarzt anvertrauen,
berücksichtigen Sie bitte
daß Ihr Hund zwar nicht an Leishmania sterben könnte
(was heutzutage nicht mehr nötig ist )
sondern an: Nierenversagen - durch die ganzen Medikamente !
SOLLTE IHR TIERARZT VON EINER LEBENSLANGEN BEHANDLUNG SPRECHEN,
WECHSELN SIE IHN !!!
Zu Einzelinformationen
benutzen Sie bitte den Kontaktlink

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